News Ticker: FOX Transfer Dropper-Stütze und CANE CREEK C-Quent Dämpfer

Hier haben wir euch gleich zwei spannende neue Produkte vorzustellen die  wir sicher öfter an 2017er bikes finden werden – eine neue Dropper Stütze, die es bereits jetzt zu kaufen gibt und einen Dämpfer, der vorerst nur an Komplettbikes zu finden sein wird.

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FOX Transfer Dropper-Stütze

FOX hatte ja mit ihrer ersten Dropper-Stütze „DOSS“ nie so richtig Erfolg. Jetzt bringen die Amerikaner eine komplett neue absenkbare Stütze, die den ersten Details nach voll auf der Höhe der Zeit ist – die FOX Transfer.

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Die neue FOX Transfer Factory Stütze – hier mit interner Ansteuerung.

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… und hier mit externe Ansteuerung am fixen Teil der Stütze.

So ist die neue FOX Transfer stufenlos verstellbar und bietet, je nach Modellvariante 100 mm, 125 mm oder auch 150 mm Verstellbereich. Um an wirklich jedes Bike zu passen wird es die Transfer mit interner Ansteuerung, versteckt im Sitzrohr, oder externer Ansteuerung geben. Bei der externen Ansteuerung liegt der Mechanismus aber nicht wie meist üblich oben am sich bewegenden Kopf, sondern im Bereich der oberen Führung – Probleme mit der Leitungsschlaufe im abgesenkten Zustand gehören also auch hier der Vergangenheit an.

FOX Transfer ansteuerung extern FOX Transfer ansteuerung intern

Anders als üblich wir hier das Kabel mit dem Kopf in der Stütze eingehängt (sieh Abbildungenoben) und am Remote geklemmt, was die Verlegung und das Handling noch mal vereinfachen soll. Damit soll man die mechanische Ansteuerung per Kabel sehr einfach von der hydraulisch arbeitenden Stütze trennen können, etwa zum Ausbau oder Transport.

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Je nach Schaltungstyp am den Bike gibt es zwei unterschiedliche komplett neue Remote-Hebel. Einen für 1-fach Schaltungen, der wir ein Trigger links unter dem Lenker liegt und für alle anderen Schaltungstypen einen der vertikal links und rechts gefahren werden kann. Ein besonderes Augenmerk hat FOX nach eigenen Angaben auf die erforderlichen Bedienkräfte und Haltbarkeit gelegt und deswegen ein spezielles Schieberventil (“Spot Valle”) entwickelt, robustere Druckkolben eingesetzt als bei Dropper Posts üblich und sogar ein Überdruckventil integriert um äußere Luftdruckschwankungen auszugleichen. So sollen die zur Bedienung erforderlichen Fingerkräfte sehr niedrig und  dank der speziellen Technologien stets konstant sein … selbst bei voll belastetem Sattel.
Wie bei den Gabeln wird es auch hier wieder unterschiedliche Güteniveaus geben: Die edlere Factory Serie mit der typisch goldenen Kashima Beschichtung des oberen Rohrs (Abbildungen ganz oben) und eine Performance Series mit schwarz eloxiertem Oberteil (Abbildungen unten) – beide wahlweise mit interner oder externer Ansteuerung.

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Weil beide aber intern absolut identisch sind, liegen die Preise für beide recht nahe beieinander – 369.- Euro für die Factory und 319.- Euro für die Performance. Die Preise verstehen sich allerdings immer ohne Remote, der für 79.- Euro hinzugekauft werden muss.

Das Gesamtgewicht von Stütze und Ansteuerung soll bei ca. 600 g liegen. Sie ist ab sofort in den Durchmessern 30,9 und 31,6 mm erhältlich.

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CANE CREEK C-Quent Dämpfer

Richtig spannend, aber für den Leser (noch) nicht sehr relevant ist die Vorstellung des neuen CANE CREEK C-Quent Dämpfers.1 CaneCreek C-Quent

Der Dämpfer ist ein direkter Ableger der beliebten aber komplexen DB „Double Barrel“ Dämpfer, die wir bereits ein paar Mal haben fahren dürfen und jedes Mal begeistert waren. Während die bisherigen DB Dämpfer mit ihren zahllosen Einstellmöglichkeiten (Low- & High-Speed-Druckstufe, Low- & High-Speed-Zugstufe, Rebound, Luftdruck und Luftvolumen) möglichst vielseitig sein sollten um an beinahe jedes Bike zu passen, geht der C-Quent den anderen Weg und kommt bereits ab Werk mit einem für das jeweilige Bike optimalen Base-Tune – genau wie bisher auch schon bi den Dämpfern der Konkirrenz von ROCK SHOX oder FOX.

Der Grund hierfür lag darin, dass CANE CREEK festgestellt hat, dass die allermeisten Fahrer ihrer Dämpfer, sich immer sehr nah an dem vom Hersteller empfohlenen Base-Tune halten und kaum je davon abweichen. Warum als nicht gleich dabei blieben, den Dämpfer dadurch weniger komplex aufbauen und deutlich leichter machen (325 g für einen C-Quent gegenüber 509 g beim DB Air CS für einen 200×57 mm Dämpfer).

3 CaneCreek C-Quent Oil Flow

Das Funktionsschema der Dämpfung ist auch beim C-Quent der Konstante Ölfluss in einem Doppelkolben – glich wie bei allen anderen Double Barrel Dämpfern.

Gebliebene ist die konsistente Dämpfung, bei der das Öl im Doppelkolben zirkuliert und auch das geniale Climb-Switch, welches anders als üblich nicht nur die Low-Speed Druckstufe strafft, sondern auch gleich die Low-Speed-Zugstufe – mit dem Ergebnis, dass der Dämpfer bergauf ungleich mehr Traktion bietet ohne zu Wippen. Analog zu den meisten anderen Dämpfern auf dem Markt, bitetr der C-Quent noch die beiden Einstellungsmöglichkeiten des Luftdrucks und der Low-Speed-Zugstufe.

Die einzige Kehrseite des CANE CREEK C-Quent ist, dass er derzeit nur als OE-Dämpfer, also als Seriendämpfer in Komplettbikes angeboten wird und noch nicht separat erhältlich ist. Wir nehmen an, dass er schon in den 2017er Biks mehrfach zu finden sein wird und hoffen, dass man ihn irgendwann mit dem speziellen für sein Bike erforderlichen Tune auch separat kaufen kann.

RIDE ON, c_g